Arbeitsrecht

Im Bereich des Arbeitsrechtes erstreckt sich meine Tätigkeit insbesondere auf die Beratung von Arbeitnehmern, die mit der Beendigung oder beabsichtigten Beendigung ihres Arbeitsverhältnissen konfrontiert sind. Dabei hat sich herausgestellt, dass eine besonders frühzeitige Beratung mitunter ausschlaggebend ist. Oftmals wird von Arbeitgeberseite versucht, den Arbeitnehmer dazu zu bewegen einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Gelegentlich wird die mit der Drohung begleitet, ansonsten müsste eine fristlose Kündigung wegen persönlicher Verfehlungen ausgesprochen werden, was mit Sicherheit zu einer Leistungssperre beim Arbeitsamt führen würde.

In dieser Situation sind Arbeitgeber geneigt, in der Aufhebungsvereinbarung das kleiner Übel zu sehen und diese sodann zu unterzeichnen. Dabei sollte dies aber sehr sorgfältig geprüft werden und vor allem nicht vor Ort anlässlich eines überraschend vom Arbeitgeber einberufenen Gespräches erfolgen.

Unter Umständen zeigt sich im Rahmen einer gründlichen Prüfung, dass die behaupteten Vorwürfe substanzlos sind oder zumindest auf „wackeligen Beinen“ stehen. Dann kann immer noch entscheiden werden, ob eine Kündigung und damit ein Kündigungsschutzverfahren vor dem Arbeitsgericht riskiert werden sollte, schließlich kann auch noch vor dem Arbeitsgericht ein Vergleich geschlossen werden, der eine angemessene Abfindung vorsieht, die unter Umständen in dem anfänglichen Aufhebungsvorschlag des Arbeitgebers gar keine Berücksichtigung gefunden hätte.

Demnach sollte bereits bei einer Abmahnung durch den Arbeitgeber oder dem Ansinnen, einen Aufhebungsvertrag abschließen zu wollen, anwaltlicher Rat gesucht werden.